Gropiusstadt

Die Gropiusstadt in Berlin Neukölln

 

13.1.2019: Tower-Run im höchsten Wohnhaus Deutschlands

Am Sonntag, den 13. Januar 2019 ab 11.00 Uhr findet der 19. Tower-Run im höchsten Wohnhaus Deutschlands statt.

465 Stufen auf 29 Etagen warten auf die Läuferinnen und Läufer nach einer Einführungsrunde über den Parkplatz vor dem Ideal-Hochhaus, Fritz–Erler-Allee 120, 12351 Berlin, Gropiusstadt.

Mittlerweile hat sich der Tower-Run zu einem der profiliertesten Hochhausläufe in Europa entwickelt und ist Bestandteil der Serie Deutscher Towerrunning Cup 2019 sowie bei den Premium Races 2019 der World-Towerrun-Serie. Der Zieleinlauf befindet sich vor dem Gemeinschaftsraum in der 29. Etage. Der Tower-Run ist eine gemeinsame Veranstaltung der Neuköllner SPD-Fraktion, des TuS Neukölln und der Baugenossenschaft Ideal.

 

Einwohnerversammlung “Steigende Mieten in der Gropiusstadt”

Die Gropiusstadt unterliegt seit einiger Zeit einem spürbaren Aufwertungsdruck. Mieter*innen organisieren sich und wenden sich immer wieder hilfesuchend an das Bezirksamt. Bezirksstadtrat Jochen Biedermann und die Bezirksverordnetenversammlung laden die Bewohner*innen der Gropiusstadt ein, um über die steigenden Mieten vor Ort, die damit verbundenen Probleme und Maßnahmen dagegen zu diskutieren.

Die Veranstaltung findet statt am Dienstag, 15.1.2019, 18.30 bis 20.00 Uhr (Ankommen ab 18 Uhr) im Gemeinschaftshaus Gropiusstadt (Kleiner Saal), Bat-Yam-Platz 1

Eine Untersuchung im Auftrag des Bezirks hat die Handlungsmöglichkeiten betrachtet, die dem Bezirk außerhalb der schon bestehenden Milieuschutzgebiete bleiben. Dabei wurden die Eindrücke vieler Mieter*innen in der Gropiusstadt bestätigt: Angebotsmieten von 10 Euro pro Quadratmeter sind keine Ausnahme, Modernisierungen sind für viele Bewohner*innen nicht bezahlbar, die Zahl der Wohnungsverkäufe ist überdurchschnittlich hoch und weiterhin besteht ein hohes bauliches Aufwertungspotenzial.

In der Einwohnerversammlung werden zunächst die Ergebnisse dieser Untersuchung vorgestellt, um dann zu zeigen, welche Maßnahmen sich daraus für Neukölln insgesamt ergeben. Im zweiten Teil wird erläutert, welche konkreten Schritte der Bezirk schon unternommen hat und in den nächsten Jahren unternehmen will, um die Mieter*innen in der Gropiusstadt zu schützen.

Stadtrat Jochen Biedermann, Mitarbeiter*innen des Stadtentwicklungsamtes, die Autor*innen der Untersuchung und die vom Bezirk beauftragte Mieterberatung werden für Rückfragen zur Verfügung stehen.

 

Steigende Mieten in Gropiusstadt: Wärmedämmung bedroht Neuköllner Mieter. Tausenden Anwohnern in Gropiusstadt droht eine saftige Mieterhöhung, weil ihr Vermieter seine Häuser modernisieren und sanieren will. Das Bezirksamt ist machtlos. Der Tagesspiegel, 6.2.2018

 

Neukölln wirbt 1,76 Mio. Euro Fördermittel für die Gropiusstadt ein

Mehr Spaß, weniger Barrieren: Neukölln wirbt 1,76 Mio. Euro Fördermittel für die Gropiusstadt ein. Eine Million siebenhundertsiebenundfünfzigtausendeinhundertfünf Euro (1.757.105 €) hat der Bezirk Neukölln aus dem Bundesprogramm zur Städtebauförderung „Zukunft Stadtgrün“ eingeworben. Mit dem Geld sollen in der Gropiusstadt Spielplätze und Grünanlagen aufgewertet und außerdem barrierefreier gestaltet werden. Bis 2021 hat der Bezirk Zeit, das Geld auszugeben.

Folgende Maßnahmen sind geplant:

1. Den Anfang macht die barrierefreie Umgestaltung des Spielplatzes Sollmannweg. Hier sollen künftig Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam spielen. Dafür will der Bezirk unter anderem Spielgeräte anschaffen, die von Kindern mit unterschiedlichen Fähigkeiten genutzt werden können und ihnen Spielspaß bieten, bei dem sie möglichst vielfältig ihre Sinne ausprobieren können. Daneben sind etwa unterschiedliche Bodenbeläge, die Anreisewege oder die Zugänge zu Spielgeräten wichtig.

2. Der Bolzplatz auf dem Abenteuerspielplatz Wildhüterweg soll verschönert werden und wenn möglich einen barrierefreien Zugang zu den Spiel- und Sportflächen erhalten.

3. Der Bewegungsparcours Gropius-Meile soll besser beschildert und die Trainingsgeräte mit Anleitungen versehen werden.

4. Zur besseren Orientierung im Quartier soll ein Wegeleitsystem konzipiert werden, das auch die Bedürfnisse von Blinden und Sehbehinderten berücksichtigt.

Der erfolgreiche Antrag fußt auf dem Konzept “Barrierearme Gropiusstadt – Für die Teilhabe von Allen”, das vom Straßen- und Grünflächenamt gemeinsam mit dem Quartiersmanagement Gropiusstadt in Auftrag gegeben wurde. Daran beteiligt waren die bezirkliche Beauftragte für Menschen mit Behinderung Katharina Smaldino und die Wohnungsbaugesellschaften degewo, Gropiuswohnen, IDEAL.

 

Die Poesie der Gropiusstadt. Mit seiner Kamera möchte Dokumentarfotograf Daniel Seiffert hinter die Fassade der Gropiusstadt schauen. „Trabanten“ heißt seine Fotoserie, die zeigt, das dieser mit Klischees beladene Ort gar nicht so leicht zu fassen ist. neuköllner•net, 13.9.2017

 

Bienen in der Gropiusstadt – Viele tausend Bienen schwärmen rund um das Nachbarschaftszentrum Wutzkyallee. Im Garten stehen vier Bienenstöcke. Berliner Woche, 1.9.2015

 

Vier Engel im Café Happiness – Mittagessen in Gropiusstadt ist gar nicht so einfach, ob des Mangels an Restaurants und Cafés. Aber auch dort gibt es Wohlfühlorte mit Leckereien – multikulturell und mit Herz. neuköllner•net, 21.8.2013

50. Jubiläum: Gropiusstadt kämpft gegen ihr schlechtes Image – 90 Meter hohe Wohntürme, 50 Jahre Geschichte. Und so schön grün hier! Die Gropiusstadt feiert ihr Jubiläum. Viele finden das Wohnmaschinenviertel abschreckend, doch Bewohner sehen die Gegend mit anderen Augen. Der Tagesspiegel, 25.8.2012

 

Die Gropiusstadt ist ein Ortsteil im Berliner Bezirk Neukölln. Sie entstand von 1962 bis 1975 als Großwohnsiedlung zwischen den alten Siedlungen Britz, Buckow und Rudow.

Seit 2002 ist Gropiusstadt neben Neukölln, Britz, Buckow und Rudow ein eigener Ortsteil im Bezirk Neukölln. Den Beschluss hierzu traf das zuständige Bezirksamt anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der Grundsteinlegung der Siedlung.

Die rund 18.500 Wohnungen der von Walter Gropius geplanten Trabantenstadt wurden zu 90 Prozent als Sozialbauwohnungen errichtet.

Am 7. November 1962 legte der damalige Regierende Bürgermeister Willy Brandt im Beisein von Walter Gropius feierlich den Grundstein für den ersten Bauabschnitt. Die Bebauung entstand komplett in Regie der städtischen Wohnungsbaugesellschaften GEHAG und DEGEWO, private Investoren kamen praktisch nicht zum Zug. Ab 1965 begann man parallel zum Siedlungsbau die U-Bahn von Britz-Süd nach Rudow zu verlängern. Entlang der U-Bahn-Stationen entstanden Stadtteilzentren, entlang der Strecke entstand oberirdisch ein Grünzug. 1969 starb Gropius, 1972 wurde die Siedlung, obwohl noch in der Bauphase, nach dem berühmten Bauhaus-Architekten benannt. Im Jahr 1975 wurde die Gropiusstadt fertiggestellt. Nach Abschluss der Bauarbeiten waren für 1,74 Milliarden Mark insgesamt 18.500 Wohneinheiten mitsamt Verkehrserschließung und Infrastrukturfolgeeinrichtungen entstanden.

Quelle: wikipedia.org



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