Gropiusstadt

Die Gropiusstadt in Berlin Neukölln

 

Hochhaus-Lauf am 14. Januar 2018

Zum 18. Mal veranstaltet der TuS Neukölln am 14. Januar 2018 seinen Tower Run im Hochhaus Fritz-Erler-Allee 120.

 

Neukölln wirbt 1,76 Mio. Euro Fördermittel für die Gropiusstadt ein

Mehr Spaß, weniger Barrieren: Neukölln wirbt 1,76 Mio. Euro Fördermittel für die Gropiusstadt ein. Eine Million siebenhundertsiebenundfünfzigtausendeinhundertfünf Euro (1.757.105 €) hat der Bezirk Neukölln aus dem Bundesprogramm zur Städtebauförderung „Zukunft Stadtgrün“ eingeworben. Mit dem Geld sollen in der Gropiusstadt Spielplätze und Grünanlagen aufgewertet und außerdem barrierefreier gestaltet werden. Bis 2021 hat der Bezirk Zeit, das Geld auszugeben.

Folgende Maßnahmen sind geplant:

1. Den Anfang macht die barrierefreie Umgestaltung des Spielplatzes Sollmannweg. Hier sollen künftig Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam spielen. Dafür will der Bezirk unter anderem Spielgeräte anschaffen, die von Kindern mit unterschiedlichen Fähigkeiten genutzt werden können und ihnen Spielspaß bieten, bei dem sie möglichst vielfältig ihre Sinne ausprobieren können. Daneben sind etwa unterschiedliche Bodenbeläge, die Anreisewege oder die Zugänge zu Spielgeräten wichtig.

2. Der Bolzplatz auf dem Abenteuerspielplatz Wildhüterweg soll verschönert werden und wenn möglich einen barrierefreien Zugang zu den Spiel- und Sportflächen erhalten.

3. Der Bewegungsparcours Gropius-Meile soll besser beschildert und die Trainingsgeräte mit Anleitungen versehen werden.

4. Zur besseren Orientierung im Quartier soll ein Wegeleitsystem konzipiert werden, das auch die Bedürfnisse von Blinden und Sehbehinderten berücksichtigt.

Der erfolgreiche Antrag fußt auf dem Konzept “Barrierearme Gropiusstadt – Für die Teilhabe von Allen”, das vom Straßen- und Grünflächenamt gemeinsam mit dem Quartiersmanagement Gropiusstadt in Auftrag gegeben wurde. Daran beteiligt waren die bezirkliche Beauftragte für Menschen mit Behinderung Katharina Smaldino und die Wohnungsbaugesellschaften degewo, Gropiuswohnen, IDEAL.

 

Die Poesie der Gropiusstadt. Mit seiner Kamera möchte Dokumentarfotograf Daniel Seiffert hinter die Fassade der Gropiusstadt schauen. „Trabanten“ heißt seine Fotoserie, die zeigt, das dieser mit Klischees beladene Ort gar nicht so leicht zu fassen ist. neuköllner•net, 13.9.2017

 

Bienen in der Gropiusstadt – Viele tausend Bienen schwärmen rund um das Nachbarschaftszentrum Wutzkyallee. Im Garten stehen vier Bienenstöcke. Berliner Woche, 1.9.2015

 

Vier Engel im Café Happiness – Mittagessen in Gropiusstadt ist gar nicht so einfach, ob des Mangels an Restaurants und Cafés. Aber auch dort gibt es Wohlfühlorte mit Leckereien – multikulturell und mit Herz. neuköllner•net, 21.8.2013

50. Jubiläum: Gropiusstadt kämpft gegen ihr schlechtes Image – 90 Meter hohe Wohntürme, 50 Jahre Geschichte. Und so schön grün hier! Die Gropiusstadt feiert ihr Jubiläum. Viele finden das Wohnmaschinenviertel abschreckend, doch Bewohner sehen die Gegend mit anderen Augen. Der Tagesspiegel, 25.8.2012

 

Die Gropiusstadt ist ein Ortsteil im Berliner Bezirk Neukölln. Sie entstand von 1962 bis 1975 als Großwohnsiedlung zwischen den alten Siedlungen Britz, Buckow und Rudow.

Seit 2002 ist Gropiusstadt neben Neukölln, Britz, Buckow und Rudow ein eigener Ortsteil im Bezirk Neukölln. Den Beschluss hierzu traf das zuständige Bezirksamt anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der Grundsteinlegung der Siedlung.

Die rund 18.500 Wohnungen der von Walter Gropius geplanten Trabantenstadt wurden zu 90 Prozent als Sozialbauwohnungen errichtet.

Am 7. November 1962 legte der damalige Regierende Bürgermeister Willy Brandt im Beisein von Walter Gropius feierlich den Grundstein für den ersten Bauabschnitt. Die Bebauung entstand komplett in Regie der städtischen Wohnungsbaugesellschaften GEHAG und DEGEWO, private Investoren kamen praktisch nicht zum Zug. Ab 1965 begann man parallel zum Siedlungsbau die U-Bahn von Britz-Süd nach Rudow zu verlängern. Entlang der U-Bahn-Stationen entstanden Stadtteilzentren, entlang der Strecke entstand oberirdisch ein Grünzug. 1969 starb Gropius, 1972 wurde die Siedlung, obwohl noch in der Bauphase, nach dem berühmten Bauhaus-Architekten benannt. Im Jahr 1975 wurde die Gropiusstadt fertiggestellt. Nach Abschluss der Bauarbeiten waren für 1,74 Milliarden Mark insgesamt 18.500 Wohneinheiten mitsamt Verkehrserschließung und Infrastrukturfolgeeinrichtungen entstanden.

Quelle: wikipedia.org



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