Die Gropiusstadt in Berlin Neukölln

 

Stadtführung durch die Gropiusstadt im Rahmen der Volkshochschule Reinickendorf

Kursnummer: Re1414-F, Volkshochschule: Reinickendorf
Auskünfte zur Anmeldung: Tel.: 902944800, Fax.: 902944812
e-Mail: , http://www.vhs-reinickendorf.de

Beschreibung: Der Regierende Bürgermeister Willy Brandt und der Architekt Walter Gropius legten den Grundstein zu Westberlins größter Neubausiedlung. Innerhalb von 13 Jahren entstanden für die GEHAG und andere Wohnungsbau-Gesellschaften 17 500 Wohnungen für 45 000 Menschen. Gropius’ Konzeption liegt der Gedanke der Bandstadt zugrunde. 65 Baukomplexe werden von zahlreichen, meist Berliner Architekten errichtet. Gropius selbst baute nur einen Wohnkomplex und beklagte die Einmischung des Senats in seine Planung. Bis zu neunzig Meter ragen die Wohnblöcke in die Höhe, in geringeren Abständen, als die Pläne vorsahen. Seit die Wohnungen ohne Wohnberechtigungsschein bezogen werden können, steigt ihre Attraktivität.

Treffpunkt: Wutzkyallee Ecke Lenzelpfad
Veranstaltungsort/Termin: Sa, 21.03.2015, 11:00 – 13:15

Kursleiter/-in: Dr. Komander, Gerhild
Unterrichtseinheiten (45 Min.): 3 UE
Entgelt: 6.00 EUR, Ermäßigt: 3.00 EUR

 

Vier Engel im Café Happiness – Mittagessen in Gropiusstadt ist gar nicht so einfach, ob des Mangels an Restaurants und Cafés. Aber auch dort gibt es Wohlfühlorte mit Leckereien – multikulturell und mit Herz. neuköllner•net, 21.8.2013

50. Jubiläum: Gropiusstadt kämpft gegen ihr schlechtes Image – 90 Meter hohe Wohntürme, 50 Jahre Geschichte. Und so schön grün hier! Die Gropiusstadt feiert ihr Jubiläum. Viele finden das Wohnmaschinenviertel abschreckend, doch Bewohner sehen die Gegend mit anderen Augen. Der Tagesspiegel, 25.8.2012

 

Die Gropiusstadt ist ein Ortsteil im Berliner Bezirk Neukölln. Sie entstand von 1962 bis 1975 als Großwohnsiedlung zwischen den alten Siedlungen Britz, Buckow und Rudow.

Seit 2002 ist Gropiusstadt neben Neukölln, Britz, Buckow und Rudow ein eigener Ortsteil im Bezirk Neukölln. Den Beschluss hierzu traf das zuständige Bezirksamt anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der Grundsteinlegung der Siedlung.

Die rund 18.500 Wohnungen der von Walter Gropius geplanten Trabantenstadt wurden zu 90 Prozent als Sozialbauwohnungen errichtet.

Am 7. November 1962 legte der damalige Regierende Bürgermeister Willy Brandt im Beisein von Walter Gropius feierlich den Grundstein für den ersten Bauabschnitt. Die Bebauung entstand komplett in Regie der städtischen Wohnungsbaugesellschaften GEHAG und DEGEWO, private Investoren kamen praktisch nicht zum Zug. Ab 1965 begann man parallel zum Siedlungsbau die U-Bahn von Britz-Süd nach Rudow zu verlängern. Entlang der U-Bahn-Stationen entstanden Stadtteilzentren, entlang der Strecke entstand oberirdisch ein Grünzug. 1969 starb Gropius, 1972 wurde die Siedlung, obwohl noch in der Bauphase, nach dem berühmten Bauhaus-Architekten benannt. Im Jahr 1975 wurde die Gropiusstadt fertiggestellt. Nach Abschluss der Bauarbeiten waren für 1,74 Milliarden Mark insgesamt 18.500 Wohneinheiten mitsamt Verkehrserschließung und Infrastrukturfolgeeinrichtungen entstanden.

Quelle: wikipedia.org


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